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Online-Ratgeber Ausbildung Theaterpädagogik

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Was ist Theaterpädagogik

 

 

(neues?) Selbstverständnis der Theaterpädagogik

 

 

Beruf Theaterpädagoge / Theaterpädagogin

 

Ausbildungssituation für Theaterpädagogik in Deutschland

 

Tätigkeitsfelder der Theaterpädagogik

 

Verschiedene Ausbildungsformen

 

Kriterien zur Einschätzung: theaterpädagogische Ausbildung

Ausbildungsformen

Wie schon beschrieben gibt es keine staatlich geregelten Ausbildungen in der Theaterpädagogik. Wer tatsächlich ernsthaft als Theaterpädagoge arbeiten möchte dem würde ich raten, einen der beiden folgenden Abschlüsse anzustreben:
 

Theaterpädagoge BuT®

das heißt, die Ausbildung ist durch den Bundesverband Theaterpädagogik (BuT) anerkannt, der Titel steigt in seiner Bekanntheit, muss aber auch immer wieder erklärt werden. Achtung: es ist nicht die „Grundausbildung Theaterpädagogik“ (min. 600 Ausbildungsstunden) gemeint, die einen zum „Spielleiter“ macht, sondern die Vollausbildung (min.1700 Ausbildungsstunden)

Hier gibt es Ausbildungen für jedes Berufsfeld, und mit hervorragender Praxis. Auch solche, die weit über die geforderten 1700 Stunden hinaus gehen. Ich würde immer zu einer umfassenderen Ausbildung raten, da man so selbst gründlicher in die Prozesse „eintauchen“ kann.
 

Bachelor of Arts / Master of Arts

Der Titel ist bekannter, das erspart einem den Hinweis auf den Grad der Qualifikation und könnte in manchem Arbeitsfeld (z.B. Wirtschaft oder am subventionierten Theater) von Vorteil sein.

Aber auch hier halte ich es für wichtig, sehr genau darauf zu achten, welche Praxis dort angeboten wird, also ob z.B. ausreichend aktive, professionelle Schauspieler / Regisseure / Sprecherzieher dozieren oder alle theatrale Vermittlung aus dem Dunstkreis der Hochschule / Pädagogik stammt.

Gegen ein Studium ist aber ansonsten nichts einzuwenden.

Schwerpunkte der Ausbildung

Manche Ausbildungen bereiten auf das eine Tätigkeitsfeld, manche auf das andere besser vor.

Alle sollten allerdings einen deutlich wahrnehmbaren Umfang an Praxis anbieten und diese dann zu gegebener Zeit in der Reflexion aufarbeiten und mit Theorie unterfüttern.

Man sollte sich nicht (wie in vielen pädagogischen Studiengängen leider üblich) vorwiegend mit Theorien und Modellen beschäftigen
In der Theaterpädagogik ist meiner Meinung nach das viel besungene „learning by doing“ nicht nur für spätere Klienten sondern auch in der eigenen Ausbildung richtungweisend, denn hier kann man direkt erfahren, wie Theaterpädagogik funktioniert.


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